Salat von gebratenen Paprikas

Für mich der Inbegriff vom Sommer in Süd Frankreich… Auch wenn es draußen unerträglich heiss ist, quält man sich gerne in der Küche mit der Ofenwärme die für diesen Salat nötig ist. Normalerweise mache ich ihn im August, wenn wir aus Süd Frankreich mit großen schweren unförmigen dunkelroten Paprikas zurück kommen. Aber weil ich ihn so gerne mag, komme ich hierzulande im Sommer selten an roten Paprikas vorbei ohne sie mit der Hand kritisch abzuwiegen. Dem Herrn des Hauses habe ich wohl mit dieserAngewohnheit angesteckt, denn er kam letzte Woche von unserem türkischen Gemüse Händler mit diesen schönen schweren Paprikas. Es konnte also doch früher los gehen! Merci 😉

6 grosse schwere rote Paprikas P1120566
1 Handvoll frische Basilikumblätter
2 EL Olivenöl
je nach Geschmack, ein Schuss Xeres Essig, ich bevorzuge es ohne
1 Knoblauchzehe
frisch gemahlener Pfeffer

Die ganzen Paprikas kurz waschen. Ein Stück Alufolie auf ein Backblech auslegen und die Paprikas drauf legen. Paprikas in den Ofen geben und bei  160 Grad ca. 1,5 Stunden „grillen“. Einmal zwischendurch wenden. Die Haut darf ein wenig braun werden. Wenn die Haut schön schrumpelig ist, sie sind bereit um geschält zu werden.

Dafür, den Strunk herausziehen, das Wasser und die Samen entfernen, die Paprikas in 2/3 Stücke der Höhe nach schneiden. Die Haut jetzt vorsichtig abziehen. Die entstandenen „Filets“ in ein Sieb geben um das restliche Wasser abtropfen zu lassen. Paprikas in eine flache Schüssel mit dem fein gehackten Basilikum, dem Pfeffer, dem gepresssten Knoblauch und dem Olivenöl geben, vorsichtig umrühren und fertig sind sie! Die Paprikas lassen sich prima einen Tag im vorraus grillen und erst am Verzehrtag zu Ende zubereiten. Das Salz habe ich nicht vergessen, man braucht es tatsächlich hier, finde ich, gar nicht!

Salade de poivrons

Bon appétit!

 


 

Schwarzer Heilbutt „en papillote“

Vor ein paar Monaten habe ich in einem tollen Restaurant einen gegrillten Fisch mit Kapernbutter gegessen. Er war absolut fantastisch! Das musste ich dann mal ausprobieren. Nur nicht so reichhaltig wie im Restaurant, das kann man sich in der Alltagsküche nicht leisten ;-), also ich nicht zumindest…Deshalb habe ich mein Filet „en papillote“ gegart. „En papillote garen“ heisst so viele wie mit Dampf garen. Die Zutaten werden zusammen in einem Stück Alufolie oder Pergamentpapier (aber auch in einem Blatt Filoteig z.B) gelegt und dieses wird luftdicht zugemacht. Da der Fisch und die Tomaten einiges an Saft abgeben, garen die Zutaten im eigenen Dampf und bleiben schön saftig. Diese Mischung mit Kapern kann ich nur weiter empfehlen, köstlich ! Und die Vobereitung dauert nicht länger als 10 Minuten…

ca. 700 gr schwarzer Heilbutt (Filet) P1120444
8 bis 10 mittelgroße Tomaten
1 Bund Petersilie
ca. 60 gr. Butter
1 Zitrone
3 EL Kapern
2 Knoblauchzehen
Olivenöl, Salz und Pfeffer

 

Ein ausreichend großes Stück Alufolie in eine Ofenform legen. 2 EL Olivenöl hineingeben. Tomaten vierteln, Petersilie klein schneiden. Fischfilet in die Alufolie legen. Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Butterstücke, gepressten Knoblauch, Kapern, Petersilie, Zeste einer Zitrone und Saft einer halben Zitrone darüber verteilen. Tomaten drum herum legen und die Alufolie zumachen.

 

 

Fisch in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 min backen. Die Dauer hängt natürlich von der Menge bzw. Dicke des Filets ab… Ganz gut lassen sich auch individuelle Papillotes mit kleineren Filets vorbereiten, die Garzeit dabei reduzieren. Unseren Fisch haben wir mit einer groben Oliven Kartoffel Püree gegessen, eine schöne Kombi!

 

Heilbutt

Bon appétit!

 


 

Münster Käse Flammkuchen

Aus unserem wunderschönen Wochenende in den Vogesen, haben wir nicht nur leckeren Räucherspeck , sondern natürlich auch Münsterkäse mitgebracht. Vor Ort, essen wir den tatsächlich immer zum Frühstück mit einem frischen Baguette und einem frisch gebrütem Kaffee! Ich hätte, bevor ich das erste Mal da war, nie gedacht, dass ich Käse zum Kaffee essen würde :-))), und so einen kräftigen auch noch! Wobei er, wenn man ihn vor Ort kauft, eigentlich noch total mild und dennoch schmackhaft ist. Wie dem auch sei, bei diesem Anblick oben (vom Frühstückstisch..übrigens, genau da weiden die Kühe die uns diesen leckeren Käse bescheren), kann  man einfach nur alles geniessen!

Zu Hause angekommen, wollte ich den Münsterkäse doch verarbeiten (der Anblick stimmte nicht mehr 😉 ). Als ich in Strasburg war, gingen wir so oft unser Studentenbudget es zuließ in ein Flammkuchenrestaurant. Dort, direkt neben dem Holzofen sitzend, bestellte man einen Flammkuchen nach dem anderen. Sie wurden in die Mitte des Tisches gelegt und jeder nahm sich immer wieder ein Stückchen, gegessen wurde natürlich mit den Fingern! Angefangen haben wir immer mit dem Klassischen, zum Schluss gab es oft einen mit Äpfeln und flambiertem Calvados, und dazwischen einen mit Münsterkäse belegt… Das habe ich jetzt endlich nachgekocht!

Für 2 Bleche (bzw. 3 bis 4 Pizzasteine)

500 gr Mehl P1120380
5 gr frische Hefe
25 cl Wasser
25 gr weiche Butter
Salz

500 gr Zwiebeln
ca. 300 gr Räucherspeck
ca. 200 gr Münsterkäse
250 gr Quark
200 gr crème fraîche
1 Prise Muskatnuss gerieben
Kümmel
Salz und Pfeffer

Die Hefe in 10 cl Wasser lösen. Mehl in die Küchenmaschine geben, restliches Wasser, eingelöste Hefe und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Butter hinzufügen und weiterrühren bis sie komplett mit dem Teig vermischt ist. Teig mindestens eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein schneiden und in ein wenig Butter glasig dünsten.Quark, Crème fraîche, Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss vermischen. Teig ganz fein ausrollen. Zwiebeln darüber verteilen, Speck klein schneiden und darüber geben. Ein paar Scheiben Münsterkäse drauf legen und mit Kümmel bestreuen. Die Flammkuchen in den bei 250 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 10 Min. backen.

TarteFlambee

Bon appétit!

 


 

Kichererbsen Minestrone

Heute morgen habe ich endlich dran gedacht, die Kichererbsen ins Wasser zu tun! Nicht dass ich wusste, was aus denen werden sollte, ich hatte einfach Lust auf Kichererbsen… Als ich nach Hause kam, und angesicht der Gemüsesorten  die ich da hatte, war mir nach etwas italienischem. Also habe ich beschlossen, eine Minestrone zu machen, nur eben ohne Bohnen sondern mit Kichererbsen :-). Und weil ich aus dem wunderschönen Wochenende in den Vogesen einen fantastischen Räucherspeck mitgebracht habe, durfte er natürlich mit rein. Aber das geht als vegetarische Variante genauso gut ohne!

 

ca. 300 gr Kichererbsen (trocken) P1120348
4 mittelgroße Zucchini
ca. 500 gr Tomaten
3 Sellerie Stangen
2 Handvoll Mangoldblätter
3 Knoblauchzehen
3 mittelgroße Zwiebeln
75 cl Wasser
ggfs Speck
1 Handvoll frische Basilikum Blätter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Parmesan

Übertag eingeweichte Kichererbsen in einem Topf mit der doppelten Wassermenge geben und ca. 30 min kochen, dran denken gegen Ende dieser Zeit erst zu salzen. In der Zwischenzeit, Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in eine große tiefe Pfanne geben und in Olivenöl glasig dünsten. Ggfs den Speck in kleinen stücken geschnitten dazu geben und kurz anbraten.

Sellerie und Zucchini klein schneiden, in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten. 75 cl Wasser dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, gepressten Knoblauch hinzufügen und bei geschlossenem Deckel ca. 30 min köcheln lassen. Tomaten in Würfeln geschnitten und Mangoldblätter hinzufügen und weitere 10 min köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren, den Basilikum klein geschnitten hinzufügen. Mit einem Schuss Olivenöl und geriebenen Parmesan servieren.

Minestronepoischiche

Bon appétit!

Fenchel Ragú mit Finnochio Salciccia

Am Wochenende habe ich in unserem kleinen Supermarkt italienische Fenchelwürstchen entdeckt. Eigentlich sollten sie gegrillt werden, aber es kam doch nicht dazu. Heute war mir bei dem useligen Wetter eher nach einem Schmorgericht als nach Grillwürstchen und Salat, so habe ich beschlossen sie für eine Soße zu verwenden. Ich fand, sie mussten ganz gut mit Fenchelgemüse harmonieren und die Tomaten kamen noch dazu für den perfekten mediterranen „Touch“. Da diese Würtschen eher fettarm sind (und trotzdem extrem lecker!), sind sie für diese Soße perfekt gewesen, eher als zum Grillen finde ich. Ich werde nur das nächste Mal ein bißchen mehr rein tun!

ca. 1 kg Fenchel P1110963
ca. 350 gr Fenchelwürstchen
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 kleine Dose gehackte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 EL Koriandersamen
Olivenöl, Salz und Pfeffer

 

Olivenöl in einer großen tiefen Pfanne erhitzen und klein geschnittene Zwiebeln zusammen mit den Koriandersamen darin glasig dünsten. Würtschen in kleine Stücke schneiden, in die Pfanne geben und kurz anbraten.

 

 

Falls die Pfanne jetzt ganz trocken ist, 2 EL Olivenöl hinzufügen, Fenchel in dünnen Scheiben geschnitten dazugeben und vermischen. Tomaten, Tomatenmark, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu geben und das ganze auf kleiner Flamme und bei geschlossenem Deckel ca. 40 Min. köcheln lassen. Mit Reis oder Nudeln servieren.

 

FenchelRagu

 

Bon appétit!

Grüner Spargel Bärlauch Flan

Am Wochenende haben wir auf einer schönen Wanderung durch die Eifel Bärlauch gesammelt. Da er gleichzeitig wie der grüne Spargel essbereit ist, habe ich beschlossen diese Beiden zu kombinieren. Meistens hat die Natur ja eine gute Nase, wenn es darum geht Geschmäcker zu kombinieren, übrigens gilt das auch fürs Farbenkombinieren finde ich (wie in meinem heutigen Blogbeitrag auf der Pain d’épices créatif Seite schon erwähnt ;-). Als Basis für meinen Flan, habe ich dieses Rezept genommen, jedoch die Mengen leicht geändert.

1 Kg grüner Spargel P1110798
2 Handvoll Bärlauch
200 cl Sahne
10 cl Milch
4 Eier
5 EL Speisestärke
150 gr Ziegenfrischkäse
Olivenöl
Salz und Pfeffer

 

Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Endstücke vom Spargel abschneiden (ca. 2 cm). Normalerweise schäle ich ihn nicht, die unteren Teile kamen mir aber etwas fest vor also habe ich den unteren Drittel dieses Mal geschält. Spargel in ca. 4 cm Stücke schneiden und in eine Ofenform mit 3 EL Olivenöl geben. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, das ganze gut vermischen und Form für ca. 40 Min.  in den Ofen geben.

 

 

Eier in eine Schüssel geben, mit der Sahne und der Milch verquirlen. Speisestärke hinzufügen und gut verrühren bis keine Klumpen mehr zu sehen sind. Frischkäse und klein geschnittenen Bärlauch untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Diese Mischung auf den garen Spargel geben und die Form nochmals für ca. 40 Min. in den Ofen geben. In kleine Förmchen lässt es sich auch prima für eine schicke Vorspeise vorbereiten!

 

Flan Asperges

 

Bon appétit!

ach und übrigens, auf der kleinen Wanderung gab es einen Chorizo/Iberico Käse Cake, lässt sich prima für einen Picknick mitnehmen, das Rezept findet ihr hier! Und weil der Rosé nicht fehlen durfte, keiner aber an die Gläser gedacht hatte, musste wir schnell das Wasser austrinken :-))))

cake

Gedeckte Mangold Tarte mit Olivenölteig

An Tagen wie heute ärgere ich mich richtig, dass ich nicht mehr Zeit in den Garten investiere… Es war kein Gemüse weit und breit zu sehen und die Lust noch einkaufen zu gehen hielt sich sehr in Grenzen. Aber! Weit und breit stimmt ja nicht ganz, im Garten ist doch noch Mangold vom letzten Jahr da, die einzige Gemüse Sorte die in unserem Garten überlebt… Dieses Gewächs ist so pflegeleicht und anspruchslos, einfach perfekt für mich ;-). Ich habe ihn letztes Jahr gesät und wir haben bereits im ersten Sommer einige Male davon gegessen. Den ganzen Winter über blieb er grün bzw. rot, und seit ein paar Wochen produziert er wieder fleißig Blätter! Also gab es heute Abend Mangold. Und weil Mr Pain d’épices vorgeschlagen hatte „seine“ Focaccia heute zu backen, habe ich kurzer Hand beschlossen Mangold und falsche Focaccia zu kombinieren. Diese spontanen Aktionen sind oft die Besten, es schmeckte hervorragend und wird ganz schnell nachgekocht :-).

ca. 500 gr Mangold P1110703
1 Bund Frühlingszwiebeln
150 gr Feta
200 gr Ricotta
150 gr schwarze Oliven entkernt
1 Stück Butter
Pfeffer frisch gemahlen, Salz

Für den Teig:
250 gr Mehl
150 ml Olivenöl
50 ml Wasser
1 halber TL Salz

Teig nach dem Rezept von der falschen Foccacia (siehe hier) vorbereiten und kalt stellen. Lauchzwiebeln klein schneiden (auch das Grüne), Butter in einem großen Topf schmelzen lassen und Lauchzwiebeln darin glasig dünsten. Mangold von sämtlichen Schnecken befreien, waschen und klein schneiden. Mangold zu den Lauchzwiebeln geben, mit Salz und Pfeffer würrzen, umrühren und bei geschlossenem Deckel ca. 10 min fast garen (15 wenn man den italienischen Mangold benutzt, bei diesem sind die weissen „Strunke“ viel breiter und er braucht deshalb ein wenig länger).

 

 

Teig in 2 teilen und ausrollen. Der eine Kreis, für den Deckel, soll kleiner sein als der erste für den Boden. Feta in eine große Schüssel geben und zerdrücken, mit der Ricotta und den schwarzen Oliven vermischen. Abgetropften Mangold unterrühren. Diese Mischung auf den Teig verteilen. Deckel darauf legen und beide Teigkreise am Rand zusammendrücken. Mit der Gabel den Deckel löchern und mit ein wenig Olivenöl bepinseln. Tourte in den vorgeheitzten Backofen (180 Grad) und Umluft geben und ca. 50 min backen.

 

MangoldFoccacia

Mein neues Retro Shirt stelle ich euch bei der Mangoldernte im Pain d’épices créatif Blog vor: hier lang geht’s 🙂

Bon appétit!

Linguine mit in Tapenade confierten Tomaten und Stangenbohnen

Oder was tun mit einem Rest Tapenade?

Da ich immer die großen Dosen schwarze Oliven kaufe, mache ich meistens eine ordentliche Portion Tapenade (Olivenpaste). Und nachdem wir ein paar leckere Toasts damit verspeist haben, versuche ich den Rest anders zu verarbeiten. Ganz gerne mache ich eine Tarte, z.B diese Sommergemüsetarte (da findet ihr das Rezept für die Tapenade). Heute wollte ich etwas anderes ausprobieren, es ist ja schließlich eine Weile her dass ich ihr geschrieben habe! So ist diese leckere Nudel „Soße“ entstanden :-).

 

ca. 600 gr Tomaten P1110575
ca. 500 gr Stangenbohnen
3 große EL Tapenade (Rezept hier, wobei ich dieses Mal keine Petersilie verwendet habe sondern ca. 6 Stück getrocknete Tomaten)
500 gr Linguine
2 Kugeln Mozzarella di Buffala
Salz und Pfeffer
2 EL Olivenöl
ein Paar Blätter Basilikum

Tapenade in eine Ofenform geben und mit dem Olivenöl vermischen. Tomaten in Würfeln geschnitten hineingeben und mit der Tapenade gut vermischen. Wenn diese nicht salzig genug ist, ein wenig Salz dazugeben, ggfs auch Pefffer.

Tomaten in den vorgeheitzten Backofen bei ca. 180 Grad und Umluft ca. 1 Stunden garen. Bohnen blanchieren und abtropfen. Nudeln kochen. Mozarella in kleine Stücke schneiden. Tomaten, Bohnen, Mozarella und Basilikum auf den Nudeln anrichten und sofort servieren.

TapenadeTomaten

Cremiger Fenchel Risotto

Es ist zwar ein bißchen früh für den heimischen Fenchel, aber langsam brauchen wir ja Abwechslung vom Wintergemüse ;-). Also hatte ich Fenchel heute da. Und da Risotto in allen möglichen Varianten bei uns immer sehr gut ankommt, war klar dass ich heute eine Fenchel Version ausprobiere! Und er war ratzfatz alle… 1,5 Teller für jeden von uns 5 haben die unteren Mengenangaben ergeben, fast ein bißchen zu wenig ;-). Mit einem Stück gebratenem Fisch wäre das Abendessen perfekt gewesen!

300 gr Risotto Reis P1110334
ca. 800 ml Gemüse oder Kräuter Brühe *
ca. 1,2 Kg Fenchel
1 unbehandelte Zitrone
1 Bund Frühlingszwiebeln
ca. 150 Ziegenfrischkäse
2 Knoblauchzehen
Salz und frisch gemahlenem Pfeffer
ca. 40 gr Butter

* um von der klassischen Gemüsebrühe ein wenig abzuwechseln, bringe ich gerne Kräuterbrühwürfeln aus Frankreich mit. Es gibt verschiedene Varianten, hier zeige ich euch eine.  Sie sind ganz praktisch wenn man weder das Gemüse/die Kräuter noch die Zeit hat eine Brühe selber zuzubereiten.

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Butter in einer großen tiefen Pfanne schmelzen lassen. Klein geschnittene Frühlingszwiebeln darin glasig dünsten. Fenchelknollen vierteln und in dünne Scheiben schneiden, in die Pfanne geben und ca. 5 min andünsten. Reis, Knoblauch und Zeste der Zitrone dazugeben und unterrühren. Mit reichlich Pfeffer würzen.

Brühe nach und nach hinzufügen und kurz unterrühren (zwischen den Brühezugaben soll die Pfanne zugedeckt bleiben). Wenn der Reis gar und die Flüssigkeit verschwunden ist (nach ca. 30 Min), den Ziegenkäse untermischen. So servieren oder als Beilage zum Fisch!

Fenchelrisotto

Bon appétit!


Spitzkohl Curry mit oder ohne Garnelen

Wenn es schnell gehen soll und trotzdem ein bißchen indisch schmecken soll, greife ich gern auf Curry Mischungen zurück. Natürlich gibt es Curry Mischung und Curry Mischung… Ich habe von lieben Freunden verschiedene geschenkt bekommen, und einen  sanften Bombay Curry für dieses Gericht benutzt. Es hat hervorragend geschmeckt, den Kindern auch, so ist dieses Gericht fester Bestandteil unserer „es muss mal schnell gehen Menüs“ geworden :-). Ich möchte hier keine Werbung machen, aber auf dem einen Bild, könnt ihr die Gewürze sehen die in der Mischung enthalten sind. Probiert einfach mehrere aus, und nehmt was euch am besten schmeckt, es gibt einige Gewürze Hersteller/Händler die verschiedene Curry Varianten anbieten!

ca. 1 Kg Spitzkohl P1100994
2 mittelgroße Zwiebeln
1 Dose Kokosmilch
3 cm Ingwer
1 EL Curry Mischung
1/2 TL Salz
ca. 300 gr gare Garnelen (optional)
1 EL Ghee

Spitzkohl vierteln, Strunk entfernen und Rest klein schneiden. Zwiebeln ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Ghee in einer großen tiefen Pfanne schmelzen lassen und Zwiebeln darin glasig dünsten. Gepressten Ingwer (ich nutze dafür die Knoblauchpresse, aber Achtung! sie sollte von guter Qualität sein, ich habe dabei mehrere kaputt gemacht 😉 ) hinzufügen und umrühren.

Spitzkohl und Currymischung hinzufügen, umrühren und bei geschlossenem Deckel ca. 25 min köcheln lassen bis der Spizkohl fast gar ist. Salz, Kokosmilch und Garnelen untermischen und weitere 10 min köcheln lassen. Sofort mit z.B Basmati Reis servieren.

SpitzkohlCurry

Bon appétit!