Geräucherte Mozarella, Crozets, Ei und die letzte Mangoldernte

Es ist so schön wenn man Freunde und liebe Nachbarn hat, die so gerne Essen wie man Selbst… Denn sie bedenken einem nicht selten mit kulinarischen Mitbringseln aus dem Urlaub :-). So geschehen letzteWoche mit dieser geräucherten Mozarella frisch aus Italien mitgebracht. Vielen Dank liebe Doro!

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Ich könnte diese leckeren gegrillten Kugel einfach so essen, das reicht aber natürlich nicht ganz als Familienabendessen… Also habe ich meinen Crozets/Scarmorza Auflauf ein wenig abgeändert. Der Mangold, an dem ich diesen Sommer immer wieder die Blüten abgeschnitten habe, hat in den letzten Wochen fleißig neue schöne Blätter produziert und konnte jetzt wieder geerntet werden. Das kam ja genau richtig um meinem Auflauf mit ein wenig Grünzeug zu „bereichern“.

ca. 400 gr Mangold P1140135
2 mittelgroße Zwiebeln
350 gr. Nudeln
ca. 250 gr. geräucherte Mozarella
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Ei pro Pers.

Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. Mangold waschen und klein schneiden und zu den Zwiebeln geben, mit Salz und Pfeffer würzen, umrühren und bei geschlossenem Deckel 10 bis 15 min garen. Nudeln kochen und abtropfen.

Geräucherte Mozzarella klein schneiden. Ein wenig Olivenöl in eine Ofenform geben. Nudeln, Mangold und Mozarella in die Form geben und vermischen. Das Ganze ca. 15 min bei 180 Grad. „backen“. Spiegeleier vorbereiten und sofort mit den Nudeln servieren.

Mozza

Bon appétit!

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Ofengemüse und mediterraner Joghurt Dip

Oder eine weiterentwickelte Version der Ofenkartoffeln mit Kräuterquark ;-).

Wenn keine Zeit zum Kochen da ist, mache ich gerne Ofengemüse. Bevor die leckere Kürbis/Pastinaken Variante wieder auf den Tisch kommt, haben wir ein letztes Mal diese Version mit Sommergemüse gegessen. Seit ich die Gewürzmischung Zaatar entdeckt habe, verfeinere ich das Gemüse immer mit einem feinen Joghurt Dip. Zaatar kommt in der Israelischen Küche vor und ist eine Mischung aus einer Art Oregano, Sumach und gerösteten Sesam Samen. Oft wird Zaatar mit Olivenöl gemischt und auf Fladenbrot bestrichen. Wir lieben es im Joghurt (die Kinder auch aufs Butterbrot…) zusammen mit geröstetem Gemüse : eine erfrischende und gleichzeitig herzhafte Angelegenheit :-).

ca. 700 gr Kartoffeln P1140062
ca. 700 gr Auberginen
ca. 700 gr Zucchini
Olivenöl
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer
1 Bio Zitrone
600 gr fester 10%er Joghurt
2 EL Zaatar

Gemüse waschen. Zucchini und Auberginen in Würfeln, Kartoffeln in Stiften schneiden. Ca. 4 EL Olivenöl auf ein Ofenblech geben. Gemüse und gepresste Knoblauchzehen auf das Blech geben, mit Salz und reichlich frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer würzen. Noch ein Schuss Olivenöl darüber geben und das Ganze vermischen. Blech in den vorgeheizten Backofen geben und bei 180 Grad ca. 45 min garen.

Joghurt mit ein wenig Salz, dem Zaatar, der Zitronenzeste und dem Saft einer halben Zitrone vermischen und bereit halten. Wenn das Gemüse gar ist, sofort mit dem Joghurt servieren.

OfengemüseDip

Bon appétit!

Scharfes Paprika Hähnchen

Wenn die Temperaturen so plötzlich sinken, freue ich mich immer auf ein leckeres Schmorgericht. Noch ist es nicht so kalt, dass man schwere Eintöpfe braucht, die mediterrane Küche bietet aber einige „leichte“ und dennoch wärmende Gerichte. Dieses leicht scharfe Hähnchen mit viel Gemüse war einfach perfekt zum Wetterwechsel! Ich habe mal wieder ein ganzes Hähnchen genommen, ich denke es ist ein wenig „nachhaltiger“ als nur Beine zu kaufen (was wird denn aus dem ganzen Rest gemacht?) und habe dann eine schnelle Hühner Brühe aus der Karkasse gekocht. Die kann man prima einfrieren und z.B für Risotto verwenden. Aber Hühner Beine gehen natürlich auch, Hauptsache Haut und Knochen, das verleiht dem Gericht mehr Geschmack.

1 Hähnchen P1130791
1 Chorizo Wurst, scharf
3 rote Paprika
2 grüne Paprika
3 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 100 gr grüne Oliven entkernt
2 Peperoni (nach Geschmack!)

Hähnchen zerteilen. Chorizo in Scheiben schneiden und in einen großen flachen Topf ohne Fett andünsten. Chorizo zur Seite schieben und die fein geschnittenen Zwiebeln im Chorizo Fett glasig dünsten. Zwiebeln ebenfalls zur Seite schieben (oder erstmal raus nehmen wenn der Topf zu klein ist), ggfs ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und die Hähnchenteile, leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt, von allen Seiten anbraten.

Hähnchen aus der Pfanne nehmen, Paprikas ,in kleine Stücke geschnitten, in die Pfanne geben und ca. 10 min anbraten. 20 cl Wasser, ein wenig Salz, Pfeffer, gepresste Knoblauchzehen, Peperoni klein geschnitten und die Oliven untermischen. Hähnchen auf das Gemüse legen und bei geschlossenem Deckel ca. 35 min köcheln lassen. Falls noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, Hähnchen rausholen und Gemüse noch ein paar Minuten bei offenem Deckel reduzieren lassen. Serviert habe ich das Hähnchen mit schwarzem Reis weil er bei uns heiß geliebt wird, ein Thai/Basmati Reis passt aber auch perfekt dazu!

scharfes Paprika Hähnchen

Bon appétit!

Alte Tomatensorten für eine sonnige Tarte

Natürlich musste ich wieder Gemüse aus dem Urlaub in Süd Frankreich mitbringen… Unter anderem diese alten Tomatensorten, die man inzwischen glücklicherweise auf allen Märkten in Süd Frankreich findet. Es klingt vielleicht verrückt, noch Gemüsekisten in das ohnehin schon voll bepackte Auto, unterbringen zu wollen, aber wer Freiland sonnengereiftes Gemüse schon mal probiert hat, wird mich verstehen! Und das verlängert ja ein wenig den Urlaub ;-).

Die schon weit gereiften gelben sogenannten „Ananas Tomaten“, haben auf der Reise gelitten, so konnte ich sie nicht, wie ich sonst mit geschmackvollen Tomaten mache, einfach als Salat servieren. Und da es mal langsam Zeit war für ein neues Rezept, habe ich eine neue Tarte ausprobiert, hier ist sie!

Teig aussreichend für eine Tarte Form (siehe da für das Rezept)
ca. 500 gr Tomaten (am besten schön fleischig) P1130616
2 Handvoll Basilikum
ca. 50 gr Parmesan
1 Knoblauchzehe
ca. 10 cl Olivenöl
1 frischer Ziegenkäse
Salz und Pfeffer

 

Teig vorbereiten und in den Kühlschrank legen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Basilikum, frisch geriebenen Parmesan und gepresste Knoblauchzehe in den Mixer geben und fein pürieren. Olivenöl langsam hinzufügen und weiter pürieren bis eine zehe Konsistenz erreicht ist. Teig ausrollen und mit dem Pistou (Basilikumzubereitung) bestreichen.

Tomaten in ca. 7 mm dicke Scheiben schneiden und darauf verteilen. Die Tomatenscheiben sollen sich ruhig überlappen. Einen Schuss Olivenöl, Salz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer drüber geben. Tarte in den Ofen schieben und bei Umluft ca. 40 Min. backen. Käse in kleine Stücke schneiden und auf die Tarte verteilen. Sofort servieren.

Tomates anciennes

Bon appétit!

 


 

Salat aus schwarzen Bohnen

Da meine Reserven an Hülsenfrüchten und anderen Getreiden komplett aufgebraucht waren, habe ich letzte Woche im türkischen Supermarkt richtig zugeschlagen. Mitgenommen habe ich nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Couscous und Kichererbsen, sondern auch andere für mich  Bulgursorten und diese schwarzen Bohnen die ich tatsächlich noch nie gekocht hatte. Die Suche nach Rezepten im Netz hat mir kein bißchen geholfen, denn ausser mit Reis gemischt (was für mich wie Nudeln mit Brot essen klingt), als Erstatz für die roten Bohnen im Chili (esse ich lieber im Winter) oder im … Schokokuchen (hiiiiiiiiii), habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Also habe ich beschlossen eine meiner Lieblingssalatarten (gegrilltes Gemüse, Gewürze, Hülsenfrüchte) weiter „auszubauen“. Der ist sehr gut angekommen und wird definitiv in das Repertoire aufgenommen!

Bohnen auf jeden Fall über Nacht einweichen!

400 gr schwarze Bohnen P1120665
2 Lorbeer Blätter
500 gr rote Spitzpaprika
500 gr grüne Spitzpaprika
1 rote Zwiebel
1 EL Kümmelsamen
2 Knoblauchzehen
2 TL Kümmel gemahlen
Piment d’Espelette
frisch gemahlener Pfeffer
Grobsalz
1 TL Salzflocken
Olivenöl

Eingeweichte Bohnen in einen Topf mit reichlich Wasser und die 2 Lorbeer Blätter geben und ca. 1 Stunde kochen. Gesalzen (mit einem halben EL Grobsalz) habe ich wie bei den Linsen, erst gegen Ende der Kochzeit, ich weiß nicht ob es hilft, aber dachte es kann nicht schaden. Bohnen abtropfen und beiseite stellen. 3 EL Olivenöl in eine Ofenform geben. Paprikasstiele entfernen, Paprikas der Länge nach in Streifen schneiden und in die Ofenform legen. Kümmelsamen, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu geben und Form für ca. 1 Stunde in den bei 180 Grad vorgeheizten Ofen geben.

Für die Soße, 3 bis 4 EL Olivenöl mit dem gemahlenem Kümmel, 1 halber Teelöffel Piment d’Espelette (oder mehr je nach Geschmack), fein gehackte Zwiebel, Salzflocken und Pfeffer in eine große Salatschüssel geben und vermischen. Bohnen hineingeben und untermischen. Das gegrillte Gemüse dazu eben und vorsichtig untermischen, sofort servieren.

SchwarzeBohnen

Bon appétit!

 


 

Salat von gebratenen Paprikas

Für mich der Inbegriff vom Sommer in Süd Frankreich… Auch wenn es draußen unerträglich heiss ist, quält man sich gerne in der Küche mit der Ofenwärme die für diesen Salat nötig ist. Normalerweise mache ich ihn im August, wenn wir aus Süd Frankreich mit großen schweren unförmigen dunkelroten Paprikas zurück kommen. Aber weil ich ihn so gerne mag, komme ich hierzulande im Sommer selten an roten Paprikas vorbei ohne sie mit der Hand kritisch abzuwiegen. Dem Herrn des Hauses habe ich wohl mit dieserAngewohnheit angesteckt, denn er kam letzte Woche von unserem türkischen Gemüse Händler mit diesen schönen schweren Paprikas. Es konnte also doch früher los gehen! Merci 😉

6 grosse schwere rote Paprikas P1120566
1 Handvoll frische Basilikumblätter
2 EL Olivenöl
je nach Geschmack, ein Schuss Xeres Essig, ich bevorzuge es ohne
1 Knoblauchzehe
frisch gemahlener Pfeffer

Die ganzen Paprikas kurz waschen. Ein Stück Alufolie auf ein Backblech auslegen und die Paprikas drauf legen. Paprikas in den Ofen geben und bei  160 Grad ca. 1,5 Stunden „grillen“. Einmal zwischendurch wenden. Die Haut darf ein wenig braun werden. Wenn die Haut schön schrumpelig ist, sie sind bereit um geschält zu werden.

Dafür, den Strunk herausziehen, das Wasser und die Samen entfernen, die Paprikas in 2/3 Stücke der Höhe nach schneiden. Die Haut jetzt vorsichtig abziehen. Die entstandenen „Filets“ in ein Sieb geben um das restliche Wasser abtropfen zu lassen. Paprikas in eine flache Schüssel mit dem fein gehackten Basilikum, dem Pfeffer, dem gepresssten Knoblauch und dem Olivenöl geben, vorsichtig umrühren und fertig sind sie! Die Paprikas lassen sich prima einen Tag im vorraus grillen und erst am Verzehrtag zu Ende zubereiten. Das Salz habe ich nicht vergessen, man braucht es tatsächlich hier, finde ich, gar nicht!

Salade de poivrons

Bon appétit!

 


 

Schwarzer Heilbutt „en papillote“

Vor ein paar Monaten habe ich in einem tollen Restaurant einen gegrillten Fisch mit Kapernbutter gegessen. Er war absolut fantastisch! Das musste ich dann mal ausprobieren. Nur nicht so reichhaltig wie im Restaurant, das kann man sich in der Alltagsküche nicht leisten ;-), also ich nicht zumindest…Deshalb habe ich mein Filet „en papillote“ gegart. „En papillote garen“ heisst so viele wie mit Dampf garen. Die Zutaten werden zusammen in einem Stück Alufolie oder Pergamentpapier (aber auch in einem Blatt Filoteig z.B) gelegt und dieses wird luftdicht zugemacht. Da der Fisch und die Tomaten einiges an Saft abgeben, garen die Zutaten im eigenen Dampf und bleiben schön saftig. Diese Mischung mit Kapern kann ich nur weiter empfehlen, köstlich ! Und die Vobereitung dauert nicht länger als 10 Minuten…

ca. 700 gr schwarzer Heilbutt (Filet) P1120444
8 bis 10 mittelgroße Tomaten
1 Bund Petersilie
ca. 60 gr. Butter
1 Zitrone
3 EL Kapern
2 Knoblauchzehen
Olivenöl, Salz und Pfeffer

 

Ein ausreichend großes Stück Alufolie in eine Ofenform legen. 2 EL Olivenöl hineingeben. Tomaten vierteln, Petersilie klein schneiden. Fischfilet in die Alufolie legen. Fisch mit Salz und Pfeffer würzen. Butterstücke, gepressten Knoblauch, Kapern, Petersilie, Zeste einer Zitrone und Saft einer halben Zitrone darüber verteilen. Tomaten drum herum legen und die Alufolie zumachen.

 

 

Fisch in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 30 min backen. Die Dauer hängt natürlich von der Menge bzw. Dicke des Filets ab… Ganz gut lassen sich auch individuelle Papillotes mit kleineren Filets vorbereiten, die Garzeit dabei reduzieren. Unseren Fisch haben wir mit einer groben Oliven Kartoffel Püree gegessen, eine schöne Kombi!

 

Heilbutt

Bon appétit!

 


 

Münster Käse Flammkuchen

Aus unserem wunderschönen Wochenende in den Vogesen, haben wir nicht nur leckeren Räucherspeck , sondern natürlich auch Münsterkäse mitgebracht. Vor Ort, essen wir den tatsächlich immer zum Frühstück mit einem frischen Baguette und einem frisch gebrütem Kaffee! Ich hätte, bevor ich das erste Mal da war, nie gedacht, dass ich Käse zum Kaffee essen würde :-))), und so einen kräftigen auch noch! Wobei er, wenn man ihn vor Ort kauft, eigentlich noch total mild und dennoch schmackhaft ist. Wie dem auch sei, bei diesem Anblick oben (vom Frühstückstisch..übrigens, genau da weiden die Kühe die uns diesen leckeren Käse bescheren), kann  man einfach nur alles geniessen!

Zu Hause angekommen, wollte ich den Münsterkäse doch verarbeiten (der Anblick stimmte nicht mehr 😉 ). Als ich in Strasburg war, gingen wir so oft unser Studentenbudget es zuließ in ein Flammkuchenrestaurant. Dort, direkt neben dem Holzofen sitzend, bestellte man einen Flammkuchen nach dem anderen. Sie wurden in die Mitte des Tisches gelegt und jeder nahm sich immer wieder ein Stückchen, gegessen wurde natürlich mit den Fingern! Angefangen haben wir immer mit dem Klassischen, zum Schluss gab es oft einen mit Äpfeln und flambiertem Calvados, und dazwischen einen mit Münsterkäse belegt… Das habe ich jetzt endlich nachgekocht!

Für 2 Bleche (bzw. 3 bis 4 Pizzasteine)

500 gr Mehl P1120380
5 gr frische Hefe
25 cl Wasser
25 gr weiche Butter
Salz

500 gr Zwiebeln
ca. 300 gr Räucherspeck
ca. 200 gr Münsterkäse
250 gr Quark
200 gr crème fraîche
1 Prise Muskatnuss gerieben
Kümmel
Salz und Pfeffer

Die Hefe in 10 cl Wasser lösen. Mehl in die Küchenmaschine geben, restliches Wasser, eingelöste Hefe und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Butter hinzufügen und weiterrühren bis sie komplett mit dem Teig vermischt ist. Teig mindestens eine Stunde ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln klein schneiden und in ein wenig Butter glasig dünsten.Quark, Crème fraîche, Salz, Pfeffer und geriebene Muskatnuss vermischen. Teig ganz fein ausrollen. Zwiebeln darüber verteilen, Speck klein schneiden und darüber geben. Ein paar Scheiben Münsterkäse drauf legen und mit Kümmel bestreuen. Die Flammkuchen in den bei 250 Grad vorgeheizten Backofen (Umluft) ca. 10 Min. backen.

TarteFlambee

Bon appétit!

 


 

Kichererbsen Minestrone

Heute morgen habe ich endlich dran gedacht, die Kichererbsen ins Wasser zu tun! Nicht dass ich wusste, was aus denen werden sollte, ich hatte einfach Lust auf Kichererbsen… Als ich nach Hause kam, und angesicht der Gemüsesorten  die ich da hatte, war mir nach etwas italienischem. Also habe ich beschlossen, eine Minestrone zu machen, nur eben ohne Bohnen sondern mit Kichererbsen :-). Und weil ich aus dem wunderschönen Wochenende in den Vogesen einen fantastischen Räucherspeck mitgebracht habe, durfte er natürlich mit rein. Aber das geht als vegetarische Variante genauso gut ohne!

 

ca. 300 gr Kichererbsen (trocken) P1120348
4 mittelgroße Zucchini
ca. 500 gr Tomaten
3 Sellerie Stangen
2 Handvoll Mangoldblätter
3 Knoblauchzehen
3 mittelgroße Zwiebeln
75 cl Wasser
ggfs Speck
1 Handvoll frische Basilikum Blätter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Parmesan

Übertag eingeweichte Kichererbsen in einem Topf mit der doppelten Wassermenge geben und ca. 30 min kochen, dran denken gegen Ende dieser Zeit erst zu salzen. In der Zwischenzeit, Zwiebeln in feine Ringe schneiden und in eine große tiefe Pfanne geben und in Olivenöl glasig dünsten. Ggfs den Speck in kleinen stücken geschnitten dazu geben und kurz anbraten.

Sellerie und Zucchini klein schneiden, in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten. 75 cl Wasser dazu geben, mit Salz und Pfeffer würzen, gepressten Knoblauch hinzufügen und bei geschlossenem Deckel ca. 30 min köcheln lassen. Tomaten in Würfeln geschnitten und Mangoldblätter hinzufügen und weitere 10 min köcheln lassen. Kurz vor dem Servieren, den Basilikum klein geschnitten hinzufügen. Mit einem Schuss Olivenöl und geriebenen Parmesan servieren.

Minestronepoischiche

Bon appétit!

Fenchel Ragú mit Finnochio Salciccia

Am Wochenende habe ich in unserem kleinen Supermarkt italienische Fenchelwürstchen entdeckt. Eigentlich sollten sie gegrillt werden, aber es kam doch nicht dazu. Heute war mir bei dem useligen Wetter eher nach einem Schmorgericht als nach Grillwürstchen und Salat, so habe ich beschlossen sie für eine Soße zu verwenden. Ich fand, sie mussten ganz gut mit Fenchelgemüse harmonieren und die Tomaten kamen noch dazu für den perfekten mediterranen „Touch“. Da diese Würtschen eher fettarm sind (und trotzdem extrem lecker!), sind sie für diese Soße perfekt gewesen, eher als zum Grillen finde ich. Ich werde nur das nächste Mal ein bißchen mehr rein tun!

ca. 1 kg Fenchel P1110963
ca. 350 gr Fenchelwürstchen
3 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 kleine Dose gehackte Tomaten
2 EL Tomatenmark
1 EL Koriandersamen
Olivenöl, Salz und Pfeffer

 

Olivenöl in einer großen tiefen Pfanne erhitzen und klein geschnittene Zwiebeln zusammen mit den Koriandersamen darin glasig dünsten. Würtschen in kleine Stücke schneiden, in die Pfanne geben und kurz anbraten.

 

 

Falls die Pfanne jetzt ganz trocken ist, 2 EL Olivenöl hinzufügen, Fenchel in dünnen Scheiben geschnitten dazugeben und vermischen. Tomaten, Tomatenmark, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu geben und das ganze auf kleiner Flamme und bei geschlossenem Deckel ca. 40 Min. köcheln lassen. Mit Reis oder Nudeln servieren.

 

FenchelRagu

 

Bon appétit!