Humus, würzige Fleischbällchen und Koriander Tomatensalat

Humus ist ein Kichererbenmus. Ich mache ihn ganz gerne im Sommer als Beilage zu Grillfleisch. Heute hatten wir Keftas (würzige Fleischbällchen), und einen einfachen Tomatensalat mit frischem Koriander dazu.

Humus

1 große Dose Kicherbesen (Abtropfgewicht 480 gr.)
3 Esslöfel Zitronensaft
2 Esslöffel Tahin (Sesampaste)
2 Knoblauchzehen IMG_3222
1/2 Esslöffel Korianderpulver
Salz und Pfeffer

Keftas

1 Kg Rinderhack
2 Esslöffel Paprika
1/2 Esslöffel Kreuzkümmelsamen
Bunter Pfeffer
6 Stängel frischer Koriander
3 Knoblauchzehen
1 TL Salz

Salat

1/2 Kilo Tomaten
1/2 Bund frischer Koriander
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Humus: die abgetropften (das Wasser erstmal beiseite stellen) Kichererbsen mit den restlichen Zutaten pürieren, falls die Paste zu trocken ist, ein wenig von dem Kichererbsenwasser hinzufügen und nochmals pürieren. Vor dem Servieren mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.

Keftas: die Kreuzkümmelsamen zusammen mit dem bunten Pfeffer im Mörser zerstößeln. Den frischen Koriander fein hacken. Fleisch mit allen Zutaten gut vermischen und eine Stunde ziehen lassen. Bällchen mit der Hand formen und in der Pfanne braten.

Salat: Tomaten klein schneiden, auf einen tiefen Teller legen, Salz, Pfeffer, 2 Esslöffel Olivenöl und gehackter Koriander darüber geben.

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Bon appétit!


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Vietnamesische Frühlingsrollen

Bei diesen Frühlingsrollen hier ist die Soße eigentlich entscheidend für den Geschmack. Sie bestehen nämlich nur aus ungewürztem Gemüse und Reisnudeln, einziger „Geschmacksklecks“ ist die frische Minze. Die Rollen sind schön erfrischend, perfekt als leichtes Abendessen an so einem heissen Sommertag! Was die Soße angeht, ich muss gestehen; ich hatte eine fertige „Spring Rolls Sauce“ vom Asia Laden, einfach lecker dazu!

für 8 Rollen

8 Reispapier Kreise IMG_3176
ca. 25 Krevetten tiefgefroren
1 Handvoll Kaiserschoten
ca. 80 gr Reisnudeln
1 bis 2 Möhren
1 Handvoll frische Minzblätter
2 Handvoll Sojasprossen
3 Salatblätter

Die Kaiserschoten in gesalzenem kochendem Wasser blanchieren. Die Reisnudeln kochen und mit kaltem Wasser abschrecken damit sie nicht kleben. Die Möhre in feine Streifen schneiden. Die Krevetten mit dem Dampfeinsatz eines Topfes erwärmen und leicht salzen, nach Geschmack ein wenig Chili drübergeben. Alle Zutaten auf ein Brett bereit halten.

Ein Reispapier in warmes Wasser tunken und weich werden lassen, auf ein Holzbrett legen (besser als auf einen Teller, da klebt das Reispapier!), in die Mitte erst 4 Krevetten legen, dann ein paar Stückchen Salatblätter, 2 bis 3 Minzeblätter, 3 Kaiserschoten, ein paar Möhrenstückchen, ein paar Sojasprossen und die Nudeln darüberlegen. Zusammenrollen, dabei leicht ziehen, das Reispapier ist leicht elastisch, die Rolle soll ganz eng sein. Es ist am Anfang gar nicht so einfach aber man hat schnell den Dreh raus!

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Bon appétit!


Auberginen Tomaten Salat

Für mich eine erstmal aussergewöhnliche Kombination dieser Salat: gebackene Auberginen und rohe Tomaten… Aber es hat sich gelohnt es auszuprobieren! Der Salat war richtig lecker! Dazu wollte ich Falafel machen, sie sind mir aber in der Pfanne komplett zusammen geschmolzen… Also habe ich sie als eine würzige, gebratene Kichererbsenpüree serviert. Das passte perfekt zum Salat!
Heute gibt es erstmal nur den Salat, da ich vergessen habe Bildern von den misslungenen Falafel zu machen… werde ich nachholen!
Den Salat könnt ihr einfach auch mit einer Focaccia oder eine Ciabatta servieren.

für 6/7 Pers.

1 Kg Auberginen IMG_3161
600 gr Tomaten
300 gr Feta
4/5 Minzzweige
3 Knoblauchzehen
150 gr schwarze Oliven
1 Zitrone
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Ofen auf 180 grad vorheizen. Auberginen in kleine Würfel schneiden, in eine ofenfeste Form mit Olivenöl, dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer geben, durchmischen und im Ofen ca. 40 min backen (ab und zu umrühren). Die Auberginen aus dem Ofen rausholen und 2 Esslöffel Zitronensaft darübergeben.

Tomaten klein schneiden, in eine Salatschüssel mit dem in Würfeln geschnittenen Feta, den Oliven, der gehackten Minze, Pfeffer und 3 Esslöffel Olivenöl vermischen. Lauwarme Auberginen dazugeben und Salat noch einmal umrühren und sofort servieren.

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Bon appétit!


Gefüllte mini Paprika

Heute sind mir diese mini Paprikas über den Weg gelaufen. Ich kaufe sowas eigentlich nie, weil dieses „Bonsai Gemüse“ meist überteuert ist. Sie waren heute aber so weit runtergesetzt , dass sie sogar günstiger als alle anderen Paprikas waren. Es ist zwar viel mehr Arbeit sie füllen, macht aber natürlich echt was her im Teller! Und köstlich haben die auch noch geschmeckt 😉 ; die Süße der Paprikas passt hervorragend zu der würzigen Bratwurstfüllung. Zum Servieren, habe ich noch ein paar Blätter Basilikum dazu getan, das hat richtig nach Sommer geschmeckt!

1 kg Mini Paprikas IMG_3128
600 gr Bratwürste
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Kräuter der Provence
Pfeffer, Olivenöl
Frische Basilikumblätter

Die Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. Die Bratwürste von deren Haut entfernen, in eine Schüssel geben und mit dem gepressten Knoblauch, den gedünsteten Zwiebeln, den Kräutern und dem Pfeffer gut vermischen (nicht salzen, die Würstchen sind es schon!). Die mini Paprikas „köpfen“, waschen, und anhand eines Teelöffels mit der Fleischmischung füllen.

Olivenöl in die Pfanne (in der die Zwiebeln angedünstet wurden) geben und die Paprikas, Öffnung nach unten, darin 5 min scharf anbraten. Paprikas hinlegen und bei geschlossenem Deckel ca. 20 min garen. Nach dieser Zeit, müsste sich einiges an Flüssigkeit gesammelt haben. Deckel aufmachen und Paprikas von jeder Seite leicht braun werden lassen bzw. Flüssigkeit verdampfen lassen. Ich habe dazu Bulgur gemacht, und wie gesagt, ein paar Blätter vom frischen Basilikum über die Teller gestreut.

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Bon appétit!

Zucchini-Möhren Mini Quiche

Wie versprochen, zeige ich euch ein paar Rezepte die ich für die letzten zwei Buffets gekocht habe. Leider gibt es nur verwackelte Bilder von dem Abendbuffet mit den Miniquiches…schade, sah eigentlich ganz schön aus! Alle Salate habe ich in kleine Gläschen, das Fleisch, ein kalter Schweinebraten und ein Roastbeef schön auf Teller, und die Ratatouille in gebackene Törtchenböden eingerichtet. Dazu gab es noch zwei Olivenkuchen und ein paar Häppchen, und natürlich auch diese Miniquiches.

Für 1 Blech mit 12 Muffinform (ca. 6 cm Durchmesser)

Teig:

200 gr Mehl
100 gr Butter  20131109_142906
50 gr Parmesan (optional)
5 cl lauwarmes Wasser

Füllung

3 mittelgroße Zucchini
4  bis 5 Möhren
1 Ziegenfrischkäse (Pyramide)
10 cl Sahne
3 Eier

Mehl in die Küchenmaschine geben, kalte Butter in Stückchen schneiden und zum Mehl geben, rühren bis eine sandige Konsistenz erreicht ist. Geriebenen Parmesan dazu geben und weiterrühren (falls kein Parmesan verwendet wird, leicht salzen). Auf einmal das Wasser hinzufügen und rühren bis eine „Kugel“ entstanden ist. In Klarsichtfolie einwickeln und für mindestens eine halbe Stunde kalt stellen.

Den Teig ausrollen und Kreise ausschneiden (ca. 1 bis 1,5 cm größer als die Muffinform), in das Muffinblech legen.

Die Eier schlagen, Ziegenfrischkäse und Sahne dazugeben und cremig rühren. Mit Pfeffer würzen.

Die Zucchini und die Möhren entweder mit einem Messer oder mit dem Sparschäler (vielleicht gibt es andere Geräte? Hat jemand einen Tipp?) in dünne Scheiben schneiden. Eine Möhrenscheibe zusammenrollen, eine Zucchinischeibe um die Möhre rollen, und noch eine Möhre um die beiden rollen, diese Rolle gut halten und in einen ausgelegten Quicheboden legen und leicht andrücken damit sie nicht zu sehr aufgeht. Das gleiche 11 Mal wiederholen und die Eier/Käse/Sahne Mischung darübergeben. Bei 180 grad im vorgeheitztem Backofen ca. 25 min backen.

 

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Bon appétit!

Quinoa-Linsen Salat

ohohohoh…eine Woche ohne Beitrag…und es ist nicht mal so dass ich nicht gekocht hätte, im Gegenteil! Ich habe sogar gaaaanz viel gekocht. Ich durfte ein kaltes Buffet für eine Konfirmation letzten Sonntag vorbereiten (ganz ganz lieben Dank euch Zwei für das Vertrauen! ;-)). Ich werde versuchen, regelmäßig die Sachen die ich gekocht habe nochmals zu machen und hier einzustellen, so könnte ihr vielleicht auch Ideen für ein Buffet oder, wie mit diesem Rezept heute, einfach für ein Abendessen sammeln!

Diese Woche steht allerdings wieder ein riesen Buffet an, somit wird es sicher ein paar Tage dauern bis ich mich wieder melde… Aber heute fangen wir schon mal mit dem Quinoa Linsen Salat an! Die Portionen hier sind wie immer für unsere 5 Köpfige Familie.

250 gr grune Puy Linsen IMG_2889
100 gr Quinoa 6 Schalotten
5 Zweige Petersilie
200 gr Feta
80 gr Pistazien ohne Salz
200 gr gemischter Salat (ich hatte Rucola, junger Spinat, junger Mangold, davon nur die Blätter)
7 Esslöffel Olivenöl
2 Esslöffel Balsamico Essig
Salz und Pfeffer (schwarz, frisch gemahlen)

Die Linsen 15 min in kochendem gesalzenem Wasser kochen, nach dieser Zeit, den Quinoa dazugeben und weitere 12 min kochen. Das Wasser abschütten und Linsen und Quinoa gut abtropfen lassen. Während die Linsen kochen, die Schalotten schälen, der Länge nach in 2 schneiden, mit Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer in eine ofenfeste Form geben und bei 180 grad eine halbe bis dreiviertel Stunde backen. Die Pistazien schälen und in eine schwere Pfanne kurz anrösten (auch wenn „geröstet“ auf der Packung steht!).

Die Petersilie fein hacken. Olivenöl und Essig in eine Salatschüssel geben und gut vermischen, Feta in Würfeln geschnitten, viel Pfeffer und Petersilie dazu geben und weiter vermischen. Erkaltete Linsen/Quinoa dazu geben und untermischen. Salat ebenfalls hinzufügen und untermischen. Die Schalotten und die gerösteten Pistazien über den Salat verteilen.

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Milanese Schnitzel und Raita (indischer Gurkensalat)

Italien und Indien auf einem Teller, schon ein bißchen aussergeöhnlich! Ich hatte aber Lust auf ein Stück Fleisch und gleichzeitig auf etwas Frisches. Die kleinen Gurken die wir am Wochenende bekommen haben mussten weg, und meinen klassischen Gurkensalat kennt ihr ja schon… Also zur Abwechslung, zeige ich euch heute den indischen!

Für 4 Pers.

4 Schnitzel IMG_2835
ca. 80 gr. geriebene trockene Weißbrötchen
ca. 80 gr Parmesan
2 Eier
Salz und Pfeffer

Raita:

6 kleine Gurken oder 2 große
6 Esslöffel Joghurt
1 Handvoll fein gehackter Koriander
3 Teelöffel Kreuzkümmel
1,5 Teelöffel Fenchelsamen
0,5 Teelöffel Grobsalz
Pfeffer

Die Gurken raspeln und in einem Sieb sehr gut abtropfen lassen. Kümmel und Fenchelsamen in eine schwere Pfanne anrösten. Sobald sie anfangen zu zerplatzen und zu duften, sind sie fertig. Geröstete Gewürze zusammen mit dem Grobsalz im Mörser zermahlen dann mit dem Joghurt, dem Koriander und Pfeffer vermischen. Kurz vor dem Servieren, die geraspelten Gurken dazugeben und vermischen.

2 Eier in einen Teller schlagen und wie für ein Omelett schlagen, salzen und pfeffern. Noch einen Teller mit der Semmelbrösel und dem Parmesan vorbereiten. Die Schnitzel flach klopfen und erst ins Ei dann in die Semmelbrösel/Parmesan Mischung legen. In einer Pfanne braten.

Mit dem restlichen Ei habe ich noch Semmelbrösel, Pfeffer und Parmesan gemischt, zu kleinen Frikadellen geformt und mit den Schnitzeln gebraten.

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Im Ofen gebackene Tomaten auf Orechiette mit falschem Pistou

Pistou ist die südfranzösische Variante des Pestos, er wird gleich vorbereitet, einziger Unterschied ist dass er keine Pinienkerne enthält. Da ich auch keinen Parmesan hatte, ist es heute einen falschen Pistou geworden. Die Ofentomaten, „Tomates confites“ heissen sie bei uns, sind ganz schnell gemacht, man muss nur ein bisschen Zeit fürs Backen einplanen. Aber es lohnt sich, sie schmecken einfach köstlich :-))). Dazu gab es Orechiette, kleine ohrenförmige Nudeln.

Für 4 Pers.

1,5 Kilo reife Tomaten IMG_2803
6 Knoblauchzehen
1 Handvoll Basilikum
Olivenöl, Salz, Pfeffer
400 gr Orechiette

Die Tomaten halbieren, auf ein mit Olivenöl bestrichenes Backblech verteilen, Salz, Pfeffer, 5 gepresste Knoblauchzehen und Olivenöl darüber geben und ca. 30 min bei 200 grad backen. Nach dieser Zeit, auf 180 grad und Umluft wechseln und weitere 30 bis 40 min backen.

Die Nudeln kochen. 2 Esslöffel vom Nudelwasser zusammen mit 1 Knoblauchzehe, dem Basilikum, 2 Esslöffel Olivenöl, Salz und Pfeffer in die Küchenmaschine geben und pürieren bzw. ganz fein hacken. Soße mit den abgetropften Nudeln vermischen und mit den Tomaten servieren.

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Bon appétit!

Caponata

Caponata ist ein sizilianisches Gericht aus Sommergemüse, ein bißchen die Kusine der französischen Ratatouille. Es wird kalt serviert und ist im Sommer eine perfekte Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Wir essen sie auch gerne einfach so mit einem Stück Baguette, oder lauwarm zusammen mit z.B Bulgur.

Für 6/7 Portionen

3 Auberginen IMG_2707
1 Sellerie
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
1 Dose Tomaten (450ml)
3 Zwiebeln
150 gr grüne Oliven
2 Handvoll Rosinen
nach Geschmack Kapern
7 cl Rotweinessig
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln schneiden und in Olivenöl glasig dünsten.  Das Gemüse klein schneiden und zu den Zwiebeln geben, ein paar Minuten unter rühren scharf anbraten.  (Wenn man es richtig machen will, sollte man die Auberginen nach dem Schneiden leicht salzen und dann abtupfen bzw. leicht auspressen um sie zu „entwässern“, ich lasse diesen Arbeitsschritt wegen Zeitmangel oft weg, schmeckt auch hervorragend!). Die Tomaten und Rosinen untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 30 min auf kleinster Flamme köcheln lassen.

Nach dieser Zeit, den Essig und die Oliven und ggfs die Kapern dazu geben und weitere 10 min köcheln lassen. Falls zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, den Deckel offen lassen. Vor dem Servieren kalt stellen.

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Salat vom Babyspinat

Wenn ich Baby Spinat, also diese kleinen rundlichen Blätter, entdecke, nehme ich ihn immer sofort mit um diesen leckeren Salat vorzubereiten. Schnell und einfach, ist er mit einem frischen Baguette serviert, perfekt für ein leichtes Abendessen!

ca. 250 gr frischer Spinat IMG_2676
200 gr Schafskäse (Feta)
ca. 100 gr getrocknete Tomaten (in Öl eingelegt)
75 gr Kürbiskerne
Olivenöl, Pfeffer

Kürbiskerne in einer schweren Pfanne anrösten. Feta und Tomaten klein schneiden und in einer Schüssel mit 3 Esslöffel Olivenöl und dem Pfeffer vermischen.Gewaschenen Spinat dazugeben und umrühren. Kurz vor dem Servieren, die Kürbiskerne auf den Salat streuen.

 

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Bon appétit!