Lauwarmer Blumenkohlsalat und würzige Hackbällchen

Ein leckerer Salat für den Herbst; Blumenkohl im Ofen gegart und mit Körnern und geschmorten Schalotten vermischt. Dazu passen leicht würzige Fleischbällchen hervorragend!

1 Blumenkohl IMG_4520
1 Bund Petersilie
200 gr Schalotten
1 halber TeeLöffel „Piment d’Espelette“ (oder andere Chilisorte)
3 EL Kürbiskerne
3 EL Sonnenblumenkerne
Olivenöl
2 EL Haselnussöl (oder Walnussöl)
2 EL Xeres Essig
Salz und Pfeffer

Ofen auf 180 Grad vorwärmen. Schalotten schälen, in 2 schneiden und in eine ofenfeste Form legen, Olivenöl, Salz und Pfeffer drüber geben und für ca. 40 min im Ofen garen. Die Röschen vom Blumenkohl trennen und in eine mit Olivenöl leicht gefettete Ofenform legen. Mit Salz, Pfeffer und dem Piment d’Espelette würzen und ebenfalls für 40 min im Ofen garen.

Kürbis-und Sonnenblumenkerne rösten. Petersilie klein hacken. In einer Salatschüssel, das Haselnussöl mit dem Essig und Salz und Pfeffer vermischen. Blumenkohl, Petersilie, Schalotten und Kerne dazugeben und das Ganze gut vermischen.

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Für die Fleischbällchen: 600 gr gemischtes Hackfleisch mit einem halben geriebenen Trockenbrötchen, 2 EL Milch, 1 fein gehackten Zwiebel, 1 gepressten Knoblauchzehe, 1 EL Paprika, 3 EL feingehacktem Koriander, Salz und Pfeffer vermischen. Bouletten formen, in Mehl wenden und anbraten.

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Bon appétit!


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Tian provencal

Langsam kommt der Herbst, und das Sommergemüse wird sich auf unseren Tellern rar machen… Aber ein Rezept habe ich noch für euch! „Tian“ heisst auf provencalisch ursprünglich „Auflaufform aus Ton“. Weil dieses Gericht darin gebacken wird, heisst es auch Tian. Also, zum Sommerabschluss, ein typisch provencalisches Rezept!

200 gr Reis IMG_4472
ca. 400 gr Zwiebeln
ca. 600 gr Tomaten (am besten längliche)
ca. 600 gr Zucchini
1 Knoblauchzehe
ein paar Thymian Zweige
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Den Reis kochen (dies kann auch sehr gurt am Vortag gemacht werden). Zwiebeln klein schneiden und mit dem gepressten Knoblauch in einen Topf mit ein wenig Olivenöl geben, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 20 min „kompottieren“ lassen.

Zwiebeln zu dem Reis geben und gut vermischen. Eine Auflaufform mit ein wenig Olivenöl einfetten und Reis darin verteilen. Zucchini und Tomaten in Scheiben von ca. 0,5 cm schneiden und in den Reis „stecken“. Mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und Thymianblättchen bestreuen und für ca. 30 min bei 180 Grad im Ofen backen.

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Bon appétit!


Udon Pfanne mit grünen Paprikas und Gambas

Wir waren gestern wieder im Asien, diesmal ein wenig östlicher! Die Udon Nudeln werden in Korea und Japan gegessen. Sie bestehen aus Weizenmehl, Salz und Wasser und ähneln Spaghetti, nur in viel dicker. Ich habe meine fertig gekocht im französischen Supermarkt gefunden. Ich weiss aber, dass man sie hier auf jeden Fall trocken in jedem Asialaden findet.

Für 4 Pers.

ca. 250 gr trockene Udon IMG_4456
ca. 250 gr TK Gambas
3 grüne Paprikas
1 Bund Lauchzwiebeln
2 cm frischer Ingwer
2 große Knoblauchzehen
1 bis 2 getrocknete Peperoni
2 Esslöffel Austernsoße (od. Sojasoße)
1 halber Bund Koriander
1 Limette
2 Esslöffel Sesamöl

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln glasig dünsten. Die Paprikas klein schneiden. Gambas kurz auftauen lassen (ich „spüle“ sie einfach mit ein wenig Wasser und lasse sie in einem Sieb abtropfen). Paprikas, gepresster Knoblauch, gepresster Ingwer, Austernsoße und Peperoni in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten.

Gambas in die Pfanne geben, umrühren und 10 bis 15 min. bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nudeln nach Packungsangabe kochen und abtropfen. Nudeln in die Pfanne geben und umrühren. Zum servieren, mit Koriander und ein wenig Limettensaft bestreuen.

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Bon appétit!


Süßkartoffel Auberginen Curry

Ich habe schon mal geschrieben, dass ich mir vorgenommen habe, öfters indisch zu kochen. Oft denke ich, ach lieber nicht, es ist viel zu aufwendig. Was nicht so ganz stimmt; es gibt so viel was schnell zubereitet werden kann und nur in einer Pfanne (ihr wisst ja schon, umso weniger Geschirr, umso besser schmeckt’s mir 😉 ) vor sich hin brutzeln muss.

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Das Aufwendige ist eigentlich, dass in Indien nicht nur ein Gericht sondern viele verschiedene serviert werden; Gemüse in Soße, Dal (Linseneintopf), Chapati (flache kleine Brote), ggfs Fleisch in Soße…etc. Für unter der Woche nicht wirklich machbar…Da ich aber gerne meine Süßkartoffeln irgendwie indisch zubereiten wollte, habe ich einen Tamarinden Curry gemacht und dazu einfach „Papadam“. Diese dünne Fladen aus Linsenmehl werden einfach ein paar Sekunden lang in einer Pfanne frittiert. Eingenlich werden sie als Snack zwischendurch angeboten, als quasi Beilage zu unserem Curry haben sie aber perfekt gepasst!

3 mittelgroße Süßkartoffel
3 mittelgroße Auberginen
1 Esslöffel brauner Zucker (bei mir im Glas „Jaggery“ also unraffinierter Rohrzucker, ich weiss aber nicht ob man den hier findet)
1 cm frischer Ingwer
1 getrocknete Chilischote IMG_4414
3 TL Tamarindenpaste
Salz
1/2 TL Curcuma

Gewürzmischung:

2 EL Sesamöl
2 TL gelbe Senfkörner
1 TL Bockshornkleesamen
2 TL Schwarzkümmel
2 TL Urd Dal (gewaschen und abgetropft)
ca. 7 Curry Blätter

„Soße“: 1 EL Kichererbsenmehl mit 200 ml Wasser gemischt

Auberginen in Würfel schneiden. Süßkartoffel schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Zutaten der Gewürzmischung hineingeben. Wenn die Senfkörner anfangen zu platzen, alle anderen Zutaten in die Pfanne geben und gut umrühren. Ca. 20 min bei kleinster Flamme und geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Nach dieser Zeit, das Wasser (mit dem Kichererbsenmehl) hinzufügen, rühren und weitere 5 min. köcheln lassen.

Die Papadam werden einfach in eine flache Pfanne mit 1 cm sehr heissem Öl ein paar Sekunden frittieren (sie solllen hell bleiben! sobald sie anfangen sich zu wellen, sind sie eigentlich fertig). Die Papadam und die Gewürze für das Gericht finden sich im Asia Laden!

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Bon appétit!


Eine Crêpes-Mahlzeit

Wenn ich die Kinder frage, was sie gerne essen möchten, weiß ich was mich erwartet…langes rumstehen am Herd! Aber manchmal muss es sein ;-). Und am Wochenende ist eher meistens mehr Zeit da! Also habe ich mich am Freitag an die Crêpes gemacht. Es dauert bei uns, da wir immer eine komplette Mahlzeit draus machen, erstmal 2, 3 herzhafte und dann 2 oder 3 süße.

Ich habe diesmal für die herzhaften den bretonischen Teig gemacht, also keine Crêpes sondern „Galettes“ (aus Buchweizenmehl), und für die Süßen den klassischen aus Weizenmehl. Die Mengenangaben reichen jeweils für ca. 12 bis 15 Crêpes, kommt natürlich drauf an wie groß die Pfanne ist.

Galettes:

40 gr geschmolzene Butter IMG_4317
250 gr Buchweizen Mehl
3 Eier
250 ml Milch
250 ml Wasser
1 Prise Salz

Mehl und Eier in die Küchenmaschine geben und verrühren. Milch und Wasser langsam hinzufügen und weiterrühren, Salz und Butter dazugeben un weiterrühren. Mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen. Wenn der Teig zu fest ist, ein wenig Wasser dazugeben und gut vermischen.

Sonnenblumenöl in einer Schüssel neben dem Herd bereit halten und die Pfanne mit einem mit Öl getränktem Küchenpapier zwischen jedem Crêpes reiben.  Eine Kelle Teig in die Pfanne giessen, diese schnell schwenken so dass der Teig schön verteilt ist, nach ca. 1 min wenden (also sobald die Crêpe nicht mehr an der Pfanne klebt). Die Zeit hängt von der Temperatur der Pfanne ab. Probiert es einfach aus, die ersten 2 bis 3 sind meistens daneben ;-))).

Ich bereite immer einen Stapel helle Crêpes vor (also nicht ganz „durch“) und belege sie dann doppelweise in der Pfanne, so geht es schneller. Am besten hält man alles zum belegen neben dem Herd bereit!

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Als Füllung sind bei uns ganz beliebt: ein paar Scheiben Käse mit Oregano oder Schinken, ein Ei mit 1/2 Käsescheiben drauf oder eine Pilzfüllung.

Für die Pilzfüllung (ausreichend für 3 Crêpes)
ca. 250 gr Pilze
ca. 100 gr Speck
1 Schalotte
ein halber Bund Petersilie
1 EL Schmand
Pfeffer

Schalotte klein schneiden und in Butter andünsten, Speck kleingewütfelt dazugeben und anbraten. Champignons klein geschnitten hinzufügen und 5 min anbraten. Petersilie untermischen. Schmand und Pfeffer dazugeben.

Der klassische Crêpes Teig:

250 gr Mehl
3 Eier
500 ml Milcheine Prise Salz

Mehl und Eier in die Küchenmaschine geben und verrühren. Milch langsam hinzufügen und weiterrühren, Prise Salz hinzufügen. Wie die Galettes „braten“.

Bei den Süßen, ist bei uns die absolute Lieblingsvariante: 1 bis 2 Esslöffel brauner Zucker und 1 Esslöffel Zitronensaft. Fantastisch schmeckt auch einfach Butter mit Zucker! Aber da seid ihr wahrscheinlich kreativer als ich ;-).

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Und nicht zu vergessen: ein Gläschen Cidre dazu rundet das Ganze perfekt ab!

Bon appétit!

Zitronige Schweineschnitzel mit Kartoffeln

Wieder nach einer Idee einer lieben Freundin, danke liebe E! Schnell gemacht, wenig Geschirr, im Ofen gegart, also einfach perfekt für unter der Woche wenn man es zitronig mag ;-).

600 gr Schweineschnitzel (oder Koteletts) IMG_4250
1 Kg Kartoffeln
3 Zitronen (ca. 15cl Saft)
15 cl Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 TL Grobsalz
Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Fleisch in eine Schale legen. Zitronensaft, gepresster Knoblauch, Olivenöl, Grobsalz und Pfeffer vermischen, damit das Fleisch bedecken und ca. 1 Stunde marinieren lassen. Kartoffeln schälen, in Stückchen schneiden und in eine große Auflaufform geben und salzen.

Fleisch und Marinade dazugeben und bei 170 Grad ca. 40 min garen. Die Garzeit ist natürlich von der Dicke des Fleischs und Größe der Kartoffeln abhängig, bei mir war das Fleisch ca. 1,5 cm dick.

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Bon appétit!


Griechischer Salat und Hafertaler

Macht ja schon jeder den griechischen Salat denkt ihr, und die Taler hatten wir ja schon… Ja das stimmt! Für die, die mich nicht seit dem Anfang lesen: es geht mir in diesem Blog viel mehr als um neue ausgefallene Rezepte, eher darum euch einigermaßen abwechlungsreiche und einfache Ideen für jeden Tag zu geben!

Die Taler habe ich diesmal ohne Möhren und Käse gemacht, daher nochmals die Mengenangaben. Die andere Variante findet ihr hier.

Für den Salat:

ca. 400 gr Snacktomaten IMG_4231
ca. 400 gr rote Paprika spitz
1 Gurke
1 halber Bund Petersilie
2 rote (oder weisse) Frühlingszwiebeln
200 gr Schafskäse (Feta) in Würfeln geschnitten
3 Esslöffel schwarze Oliven entkernt
3 Esslöffel Olivenöl
Saft einer halben Zitrone

Petersilie und Frühlingszwiebeln klein gehackt zusammen mit dem Käse, den Oliven und dem Olivenöl vermischen. Paprika, Tomaten und Gurke in Würfel schneiden und dazu geben.

Das Ganze vermischen und mit dem Zitronensaft und Pfeffer abschmecken. Ich lasse gerne den Salat ein bißchen ziehen bis er verzehrt wird. In der Zwischenzeit kann man z.B diese Haferflockentaler vorbereiten:

350 gr Haferflocken (kleinblättrig)
3 Eier
500 ml Milch
1 TL Salz

Haferflocken in eine Schüssel geben, Eier dazugeben und vermischen, Milch einrühren, salzen und ca. 10 min ziehen lassen. Sonnenblumenöl in eine beschichtete Pfanne erhitzen. Die Masse löffelweise in die Pfanne geben und die Taler anbraten.

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Bon appétit!