Scharfes Paprika Hähnchen

Wenn die Temperaturen so plötzlich sinken, freue ich mich immer auf ein leckeres Schmorgericht. Noch ist es nicht so kalt, dass man schwere Eintöpfe braucht, die mediterrane Küche bietet aber einige „leichte“ und dennoch wärmende Gerichte. Dieses leicht scharfe Hähnchen mit viel Gemüse war einfach perfekt zum Wetterwechsel! Ich habe mal wieder ein ganzes Hähnchen genommen, ich denke es ist ein wenig „nachhaltiger“ als nur Beine zu kaufen (was wird denn aus dem ganzen Rest gemacht?) und habe dann eine schnelle Hühner Brühe aus der Karkasse gekocht. Die kann man prima einfrieren und z.B für Risotto verwenden. Aber Hühner Beine gehen natürlich auch, Hauptsache Haut und Knochen, das verleiht dem Gericht mehr Geschmack.

1 Hähnchen P1130791
1 Chorizo Wurst, scharf
3 rote Paprika
2 grüne Paprika
3 mittelgroße Zwiebel
2 Knoblauchzehen
ca. 100 gr grüne Oliven entkernt
2 Peperoni (nach Geschmack!)

Hähnchen zerteilen. Chorizo in Scheiben schneiden und in einen großen flachen Topf ohne Fett andünsten. Chorizo zur Seite schieben und die fein geschnittenen Zwiebeln im Chorizo Fett glasig dünsten. Zwiebeln ebenfalls zur Seite schieben (oder erstmal raus nehmen wenn der Topf zu klein ist), ggfs ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und die Hähnchenteile, leicht mit Salz und Pfeffer gewürzt, von allen Seiten anbraten.

Hähnchen aus der Pfanne nehmen, Paprikas ,in kleine Stücke geschnitten, in die Pfanne geben und ca. 10 min anbraten. 20 cl Wasser, ein wenig Salz, Pfeffer, gepresste Knoblauchzehen, Peperoni klein geschnitten und die Oliven untermischen. Hähnchen auf das Gemüse legen und bei geschlossenem Deckel ca. 35 min köcheln lassen. Falls noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, Hähnchen rausholen und Gemüse noch ein paar Minuten bei offenem Deckel reduzieren lassen. Serviert habe ich das Hähnchen mit schwarzem Reis weil er bei uns heiß geliebt wird, ein Thai/Basmati Reis passt aber auch perfekt dazu!

scharfes Paprika Hähnchen

Bon appétit!

Salat aus schwarzen Bohnen

Da meine Reserven an Hülsenfrüchten und anderen Getreiden komplett aufgebraucht waren, habe ich letzte Woche im türkischen Supermarkt richtig zugeschlagen. Mitgenommen habe ich nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Couscous und Kichererbsen, sondern auch andere für mich  Bulgursorten und diese schwarzen Bohnen die ich tatsächlich noch nie gekocht hatte. Die Suche nach Rezepten im Netz hat mir kein bißchen geholfen, denn ausser mit Reis gemischt (was für mich wie Nudeln mit Brot essen klingt), als Erstatz für die roten Bohnen im Chili (esse ich lieber im Winter) oder im … Schokokuchen (hiiiiiiiiii), habe ich auf die Schnelle nichts gefunden. Also habe ich beschlossen eine meiner Lieblingssalatarten (gegrilltes Gemüse, Gewürze, Hülsenfrüchte) weiter „auszubauen“. Der ist sehr gut angekommen und wird definitiv in das Repertoire aufgenommen!

Bohnen auf jeden Fall über Nacht einweichen!

400 gr schwarze Bohnen P1120665
2 Lorbeer Blätter
500 gr rote Spitzpaprika
500 gr grüne Spitzpaprika
1 rote Zwiebel
1 EL Kümmelsamen
2 Knoblauchzehen
2 TL Kümmel gemahlen
Piment d’Espelette
frisch gemahlener Pfeffer
Grobsalz
1 TL Salzflocken
Olivenöl

Eingeweichte Bohnen in einen Topf mit reichlich Wasser und die 2 Lorbeer Blätter geben und ca. 1 Stunde kochen. Gesalzen (mit einem halben EL Grobsalz) habe ich wie bei den Linsen, erst gegen Ende der Kochzeit, ich weiß nicht ob es hilft, aber dachte es kann nicht schaden. Bohnen abtropfen und beiseite stellen. 3 EL Olivenöl in eine Ofenform geben. Paprikasstiele entfernen, Paprikas der Länge nach in Streifen schneiden und in die Ofenform legen. Kümmelsamen, gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer dazu geben und Form für ca. 1 Stunde in den bei 180 Grad vorgeheizten Ofen geben.

Für die Soße, 3 bis 4 EL Olivenöl mit dem gemahlenem Kümmel, 1 halber Teelöffel Piment d’Espelette (oder mehr je nach Geschmack), fein gehackte Zwiebel, Salzflocken und Pfeffer in eine große Salatschüssel geben und vermischen. Bohnen hineingeben und untermischen. Das gegrillte Gemüse dazu eben und vorsichtig untermischen, sofort servieren.

SchwarzeBohnen

Bon appétit!

 


 

Salat von gebratenen Paprikas

Für mich der Inbegriff vom Sommer in Süd Frankreich… Auch wenn es draußen unerträglich heiss ist, quält man sich gerne in der Küche mit der Ofenwärme die für diesen Salat nötig ist. Normalerweise mache ich ihn im August, wenn wir aus Süd Frankreich mit großen schweren unförmigen dunkelroten Paprikas zurück kommen. Aber weil ich ihn so gerne mag, komme ich hierzulande im Sommer selten an roten Paprikas vorbei ohne sie mit der Hand kritisch abzuwiegen. Dem Herrn des Hauses habe ich wohl mit dieserAngewohnheit angesteckt, denn er kam letzte Woche von unserem türkischen Gemüse Händler mit diesen schönen schweren Paprikas. Es konnte also doch früher los gehen! Merci 😉

6 grosse schwere rote Paprikas P1120566
1 Handvoll frische Basilikumblätter
2 EL Olivenöl
je nach Geschmack, ein Schuss Xeres Essig, ich bevorzuge es ohne
1 Knoblauchzehe
frisch gemahlener Pfeffer

Die ganzen Paprikas kurz waschen. Ein Stück Alufolie auf ein Backblech auslegen und die Paprikas drauf legen. Paprikas in den Ofen geben und bei  160 Grad ca. 1,5 Stunden „grillen“. Einmal zwischendurch wenden. Die Haut darf ein wenig braun werden. Wenn die Haut schön schrumpelig ist, sie sind bereit um geschält zu werden.

Dafür, den Strunk herausziehen, das Wasser und die Samen entfernen, die Paprikas in 2/3 Stücke der Höhe nach schneiden. Die Haut jetzt vorsichtig abziehen. Die entstandenen „Filets“ in ein Sieb geben um das restliche Wasser abtropfen zu lassen. Paprikas in eine flache Schüssel mit dem fein gehackten Basilikum, dem Pfeffer, dem gepresssten Knoblauch und dem Olivenöl geben, vorsichtig umrühren und fertig sind sie! Die Paprikas lassen sich prima einen Tag im vorraus grillen und erst am Verzehrtag zu Ende zubereiten. Das Salz habe ich nicht vergessen, man braucht es tatsächlich hier, finde ich, gar nicht!

Salade de poivrons

Bon appétit!

 


 

Axoa, ein baskisches Kalbsschmorgericht

Ich habe euch erzählt, dass unser Urlaub uns dieses Jahr quer durch die Südhälfte Frankreichs geführt hat. Und das wir natürlich ein paar Rezept mitgebracht haben…

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Ganz unchronologisch und ab und zu mal, schreibe ich hier also ein „Urlaubsrezept“. Eine von unseren Stationen in diesem Sommer war das französische Baskenland. Dort haben wir diverse Leckereien gegessen und unter anderem die Axoa (Atchoa) kennengelernt. Axoa heisst „gehackt“ auf baskisch und wird meistens aus Kalbsfleisch zubereitet. Das Besondere an dem Gericht sind die kleinen grünen Paprikas die man aus Spanien kennt und der Piment d’Espelette, ein aromatisches leicht scharfes Gewürz aus kleinen roten Chilis die in und um Espelette angebaut werden.

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Wenn man die kleinen spanischen grünen Paprikas nicht findet, lässt sich das Rezept auch prima mit den langen süssen Paprikas die man im türkischen Supermarkt findet, zubereiten. Es ist wieder ein Gericht ganz nach meinem Geschmack; ein wenig „Schneiderei“, ein Topf, ein bißchen Zeit zum schmoren. Also auch perfekt für Gäste! Wer es ein bisschen nahrhafter möchte, schnippelt ein paar Kartoffeln und gibt sie zum Fleisch.

Für 6 Pers.

ca. 1,3 Kg Kalbsschulter p1070674
600 gr grüne Spitzpaprika
2 rote Spitzpaprika
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
5 Zweige Petersilie
3 Zweige Thymian
2 Lorbeer Blätter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Piment d‘ Espelette

Zwiebeln und Paprika klein schneiden. Fleisch klein schneiden (ich habe ca. 2*2 cm Würfel geschnitten). Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Paprika und gepressten Knoblauch hinzufügen und ca. 5 bis 10 Min. andünsten.

Fleisch hunzufügen und 5 Min. anbraten. Petersilie, Thymian, Lorbeer und ca. 300 ml Wasser in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und bei geschlossenem Deckel ca. 45 Min köcheln lassen. 1 bis 2 Teelöffel Piment d’Espelette in die Pfanne geben und sofort z. B auf einer baskischen Tischdecke 😉 (Stoff musste ich natürich auch mitnehmen :-)))) servieren.

axoa

Bon appétit!


 

Coca

Nach einer längeren Ferienpause, melde ich mich mit, wie ganz oft, etwas südländisches zurück! Passt ja auch prima zum Sommer ;-). Die Coca ist eine Tarte bzw. Tourte (gedeckte Tarte) die man in der spanischen und algerischen Küche findet. Der Teig wird mit Olivenöl gemacht, die Füllung besteht hauptsächlich aus Paprikas und Zwiebeln. Aber wie bei allen traditionellen Rezepten, gibt es zig Varianten die sich der lokalen Zutaten anpassen. Ich zeige euch heute eine einfache Variante mit wenigen Zutaten und werde weitere bei Gelegenheit hier vorstellen.

Die Coca sollte man auf jeden Fall nur im Sommer, wenn man schöne dunkelrote schwere Paprikas bekommt, zubereiten. Alternativ bieten sich auch die Spitzpaprikas, da sie süßslicher schmecken. Da meine nicht so ganz süß waren, habe ich die Zwiebelmenge erhöht und so eine sehr leckere Coca hingekriegt!

Für den Teig (für eine Tarteform mit ca. 28 cm Durchmesser)

400 gr Mehl
12,5 cl OlivenölP1060880
ca. 12,5 cl Wasser
Salz

Für die Füllung

800 gr rote Paprikas
600 gr Zwiebeln
ca. 200 ml Tomaten aus der Dose
3 Knobauchzehen
Salz und Pfeffer
Olivenöl

Das Mehl in die Küchenmaschine geben, in die Mitte eine Mulde formen und das Olivenöl hineingeben. Salz hinzufügen und Teig rühren. Wenn eine sandige Konsistenz erreicht ist, Wasser langsam hinzufügen und das Ganze zügig zu einem glatten Teig verrühren (ggfs. mit der Hand fertig formen). Teig kalt stellen.

Zwiebeln klein schneiden. 3 EL Olivenöl in einer grossen Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Paprika in kleine Stücke schneiden und zu den Zwiebeln mit den Tomaten, dem gepressten Knoblauch, Salz und Pfeffer geben, untermischen und ca. 15 min bei geschlossenem Deckel garen.

Eine Hälfte des Teigs ausrollen und in die Tarte Form legen, Füllung drübergeben und mit der zweiten ausgerollten Hälfte des Teigs bedecken. Ränder gut zusammen drücken. Kleine Einschnitte in den „Deckel“ mit dem Messer machen und diesen mit 2 EL Milch bepinseln. Die Coca im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 40 min. backen. Lauwarm oder kalt servieren! (Am nächsten Tag schmeckt sie auch hervorragend wenn man sie einfach draussen stehen lässt und keiner genascht hat 😉 !)

Coca

Bon appétit!


Weizen wie ein Risotto und geschmorte Spitzpaprika

Bei einem meiner letzten Besuchen im türkischen Supermarkt, habe ich geschälten Weizen mitgenommen. Ich hatte eigentlich vor meine eigene Getreide Mischung für Minestrone zu machen. Da ich aber heute eine Beilage zu meinen Paprika brauchte, habe ich versucht den Weizen wie ein Risotto vorzubereiten. Ja! Das ging prima und schmeckte hervorragend!

Sowohl der Weizen Risotto als auch die geschmorten Paprika eignen sich übrigens perfekt als Beilage zum gegrillten Fisch oder Fleisch (für wenn es endlich mal wieder aufhört zu regnen ;-)).

ca. 800 gr gemischte Spitzpaprika
3 Knoblauchzehen
2 TL Grobsalz
Olivenöl, Pfeffer

450 gr geschälter Weizen, 1 Stunde im Wasser eingeweicht P1040933
3 Zucchini
5 Schalotten
3 Knoblauchzehen
1 Würfel Gemüsebrühe
2 Lorbeerblätter

Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Paprika reinlegen und von allen Seiten anbraten (Ein Spritzschutz ist empfehlenswert!). Grobsalz, Pfeffer und die 3 gepressten Knoblauchzehen dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 30 min schmoren lassen.

 

1,3 L Wasser mit dem Brühwürfel, den grob geschnittenen Zucchini, den Lorbeerblättern und dem gepressten Knoblauch in einen Topf geben und zum kochen bringen. Wenn die Zucchini gar sind, Lorbeerblätter entfernen und den Rest pürieren, ggfs nachsalzen. Topf beiseite stellen. Schalotten klein schneiden und in Olivenöl andünsten. Wenn sie glasig sind, abgetropften Weizen dazu geben und kurz anbraten. Dann, wie bei einem Risotto, Brühe nach und nach hinzufügen, einrühren und köcheln lassen. Mit den geschmorten Paprika servieren!

Weizenrisotto

Bon appétit!

 

 

Udon Pfanne mit grünen Paprikas und Gambas

Wir waren gestern wieder im Asien, diesmal ein wenig östlicher! Die Udon Nudeln werden in Korea und Japan gegessen. Sie bestehen aus Weizenmehl, Salz und Wasser und ähneln Spaghetti, nur in viel dicker. Ich habe meine fertig gekocht im französischen Supermarkt gefunden. Ich weiss aber, dass man sie hier auf jeden Fall trocken in jedem Asialaden findet.

Für 4 Pers.

ca. 250 gr trockene Udon IMG_4456
ca. 250 gr TK Gambas
3 grüne Paprikas
1 Bund Lauchzwiebeln
2 cm frischer Ingwer
2 große Knoblauchzehen
1 bis 2 getrocknete Peperoni
2 Esslöffel Austernsoße (od. Sojasoße)
1 halber Bund Koriander
1 Limette
2 Esslöffel Sesamöl

Das Öl in einer Pfanne erhitzen und darin die klein geschnittenen Frühlingszwiebeln glasig dünsten. Die Paprikas klein schneiden. Gambas kurz auftauen lassen (ich „spüle“ sie einfach mit ein wenig Wasser und lasse sie in einem Sieb abtropfen). Paprikas, gepresster Knoblauch, gepresster Ingwer, Austernsoße und Peperoni in die Pfanne geben und ein paar Minuten anbraten.

Gambas in die Pfanne geben, umrühren und 10 bis 15 min. bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Nudeln nach Packungsangabe kochen und abtropfen. Nudeln in die Pfanne geben und umrühren. Zum servieren, mit Koriander und ein wenig Limettensaft bestreuen.

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Bon appétit!


Brasilianische Moqueca

Bei uns zu Hause „la Mukek“ gennant, ist das Gericht wieder ein Mitbringsel einer meiner Tanten. Irgendwie, können wir in dieser Familie nicht ohne etwas essbares, sei es in „physicher“ Form oder einfach als Rezept, aus einem Auslandsaufenthalt nach Hause kommen!

La mukek also, kenne ich quasi schon immer, habe es aber, wie ich heute Abend gedacht habe, viel zu lange nicht mehr gemacht! Es besteht aus Fisch (oder Garnelen) in einer leckeren Paprika-Kokossoße geschmort. Ich mache diese Art Gerichte ganz gerne, man kann sehr gut alle Zutaten im Vorfeld vorbereiten, bzw. schnibbeln, und braucht sie nur nach und nach in die Pfanne geben. Währenddessen bleibt Zeit für die Kinder, eine Zeitung lesen oder eine Wäsche aufhängen;-). Und wenn man Gäste hat, muss man nicht die ganze Zeit alleine in der Küche rumstehen!

Für 6 Pers.

1 Kg TK Kabeljau aufgetautIMG_4196
400 gr rote Paprika
400 gr grüne Paprika
ca. 500 gr reife Tomaten
3 Zwiebeln
1 Dose Kokosmilch (400ml)
2 Limetten
5 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl
5 bis 10 Stängel Koriander

Den Fisch in großen Stücke schneiden und in dem Saft der 2 Limetten gemischt mit 2 gepressten Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer ca. 2 Stunden marinieren lassen.

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Zwiebeln in Ringe schneiden und in dem Sonnenblumenöl glasig dünsten. Paprika klein schneiden und dazu geben, 10 min weiter dünsten. Tomaten schälen (dies gelingt sehr gut mit einem Schälmesser mit Zähnchen) und vierteln. Tomaten mit den 3 restlichen gepressten Knoblauchzehen und Salz und Pfeffer in die Pfanne geben und weitere 10 min bei geschlossenem Deckel köcheln. Kokosmilch dazu geben und weitere 10 min köcheln lassen. Fisch in die Soße hineinlegen und weitere 15 bis 20 min köcheln lassen.

Dazu habe ich Basmati Reis gekocht. Auf den Teller, erstmal den Reis geben, Fisch darüber legen und mit dem frischen Koriander bestreuen. Scharf kriegt man das Gericht indem man zusammen mit der Kokosmilch ein bißchen Peperoni dazu gibt. Ansonsten, einfach Tabasco auf den Tisch stellen, so dass jeder für sich entscheiden kann!

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Bon appétit!


Gefüllte mini Paprika

Heute sind mir diese mini Paprikas über den Weg gelaufen. Ich kaufe sowas eigentlich nie, weil dieses „Bonsai Gemüse“ meist überteuert ist. Sie waren heute aber so weit runtergesetzt , dass sie sogar günstiger als alle anderen Paprikas waren. Es ist zwar viel mehr Arbeit sie füllen, macht aber natürlich echt was her im Teller! Und köstlich haben die auch noch geschmeckt 😉 ; die Süße der Paprikas passt hervorragend zu der würzigen Bratwurstfüllung. Zum Servieren, habe ich noch ein paar Blätter Basilikum dazu getan, das hat richtig nach Sommer geschmeckt!

1 kg Mini Paprikas IMG_3128
600 gr Bratwürste
2 rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Esslöffel Kräuter der Provence
Pfeffer, Olivenöl
Frische Basilikumblätter

Die Zwiebeln klein schneiden und in Olivenöl glasig dünsten. Die Bratwürste von deren Haut entfernen, in eine Schüssel geben und mit dem gepressten Knoblauch, den gedünsteten Zwiebeln, den Kräutern und dem Pfeffer gut vermischen (nicht salzen, die Würstchen sind es schon!). Die mini Paprikas „köpfen“, waschen, und anhand eines Teelöffels mit der Fleischmischung füllen.

Olivenöl in die Pfanne (in der die Zwiebeln angedünstet wurden) geben und die Paprikas, Öffnung nach unten, darin 5 min scharf anbraten. Paprikas hinlegen und bei geschlossenem Deckel ca. 20 min garen. Nach dieser Zeit, müsste sich einiges an Flüssigkeit gesammelt haben. Deckel aufmachen und Paprikas von jeder Seite leicht braun werden lassen bzw. Flüssigkeit verdampfen lassen. Ich habe dazu Bulgur gemacht, und wie gesagt, ein paar Blätter vom frischen Basilikum über die Teller gestreut.

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Bon appétit!

Caponata

Caponata ist ein sizilianisches Gericht aus Sommergemüse, ein bißchen die Kusine der französischen Ratatouille. Es wird kalt serviert und ist im Sommer eine perfekte Beilage zu gegrilltem Fleisch oder Fisch. Wir essen sie auch gerne einfach so mit einem Stück Baguette, oder lauwarm zusammen mit z.B Bulgur.

Für 6/7 Portionen

3 Auberginen IMG_2707
1 Sellerie
2 rote Paprika
2 gelbe Paprika
1 Dose Tomaten (450ml)
3 Zwiebeln
150 gr grüne Oliven
2 Handvoll Rosinen
nach Geschmack Kapern
7 cl Rotweinessig
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln schneiden und in Olivenöl glasig dünsten.  Das Gemüse klein schneiden und zu den Zwiebeln geben, ein paar Minuten unter rühren scharf anbraten.  (Wenn man es richtig machen will, sollte man die Auberginen nach dem Schneiden leicht salzen und dann abtupfen bzw. leicht auspressen um sie zu „entwässern“, ich lasse diesen Arbeitsschritt wegen Zeitmangel oft weg, schmeckt auch hervorragend!). Die Tomaten und Rosinen untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und ca. 30 min auf kleinster Flamme köcheln lassen.

Nach dieser Zeit, den Essig und die Oliven und ggfs die Kapern dazu geben und weitere 10 min köcheln lassen. Falls zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, den Deckel offen lassen. Vor dem Servieren kalt stellen.

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